Erzgebirge aktuell

Zschopau Schloss Wildeck

Zschopau Schloss Wildeck

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Die Salzstraße „Alter Böhmischer Steig“ begünstigte die Enstehung der Burg (zwischen 1125 und 1180 vermutlich errichtet)und daraufhin der Stadt in der Mitte des 12 Jahrhunderts. Die Salzstraße querte hier den Fluß und wurde durch die Burg geschützt. Ab dem 14. Jahrhundert wurde in Zschopau Bergbau betrieben. Trotz das Zschopau 1493 die Privilegien einer Bergstädt erhielt liegt die Bedeutung hinter der großen Bergstädten im Erzgebirge. Durch die Salzstraße entwickelte dich das Handwerk und das Gewerbe. 1451 wurde Zschopau das Marktrecht verliehen. Erste Innunger der Weber und Kattundrucker wurden 1529 gegründet. Daraus entwickelten sich die Textilmanufakturen. Somit war der Wandel zur Industriestadt am Beginn des 19. Jahrhunderts vollzogen.

 

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Herbstlicher Ausblick vom Bergfried.

Wahrscheinlich bestand die Burg ursprünglich nur aus einem Wehrturm, der dem heutigen „Dicken Heinrich“ entspricht, allerdings damals lediglich 20 m hoch war mit einem durch einen Mann zu verteidigenden Zugang in 14 Meter Höhe.

 

In den 1970er Jahren wurde der Bergfried aufgestockt und mit einer Aussichtsplattform versehen.

 

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Außenanlagen mit Besuchercafè

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In Zschopau wurden seit 1922 Motorräder gebaut. Hier stand in den 1920er Jahren das erste Motorrad-Fließband der Welt und DKW war mit einer Produktion von 60.000 Stück im Jahr 1929 die weltweit größte Motorradfabrik. Bekanntheit erlangten Hersteller und Modelle, die ab 1952 unter dem Kürzel MZ firmierten bzw. verkauft wurden.

 

Motorradmuseum

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Buchdruckereimuseum mit Buchbindereimuseum

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Münzmuseum

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Kleines Mineralienmuseum in den Kellerräumen

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Meine Schilderung:

Wir haben heute einen schönen Vormittag in Zschopau auf Schloss Wildeck erlebt.
Das Buchdruckerei-, das Buchbinderei-, und das Münzmuseum wurden uns persönlich und sehr gut erklärt. Es gab Kaffee, Kuchen, Riesenkekse und Kakao im Besuchercafè. Zschopaus Bier haben wir auch im Cafè gesehen, dass seit Sommer 2017 wieder gebraut wird. Dann haben wir noch die kleine Mineralienausstellung im Keller besucht. Dort konnte man auch die Steine anfassen. Dann ging es auf den Bergfried, den „Dicken Heinrich“, von dem man einen wunderbaren Ausblick auf das herbstliche Zschopau hat und natürlich durfte ein Besuch im Motorradmuseum und im Heimatmuseum nicht fehlen. Sehr schön ist der kleine Schlossgarten.

Ein Besuch im Schloss Wildeck kann ich Euch zu jeder Jahreszeit und jedem Wetter empfehlen. Auch die Dame am Empfang/Cafè und der Herr, der uns alles zeigte, sind sehr freundlich gewesen. Kinder sind dort herzlich willkommen.

 

Quelle Wikipedia

Fotos: Claudia Curth

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