Erzgebirge aktuell

Erzgebirgsmärchen (Leseproben)

 Mit diesen Märchen das Erzgebirge kennenlernen – Buch inkl. Hörbuch-CD

Diese, von der Autorin Claudia Curth frei erfundenen Märchen, beinhalten immer reelle Bestandteile die märchenhaft „verpackt“ wurden. Zusatzinformationen zu jedem Märchen nennen Ausflugtipps und Interessantes aus der Geschichte des Erzgebirges. Die Vorlesezeit jedes Märchens beträgt ca. 10 Minuten.

 

Bezugsquellen:

Infos zur Autorenlesung:

Infos zum Buch:

Hörproben (Hörbuch):  Sprecher Karsten Kolliski, Claudia Curth

 

Anna, Friedl und die silberne Rose von Lößnitz

Eine Stimme sagte sanft „Mein liebesKind, ich begrüße dich ganz herzlich in meinem Zuhause.  Noch nie hat mich emand hier in der Einsamkeit besucht. Ich heiße Anna.“ Friedl hatte immer noch schreckliche Angst.

Sie schaute in die Augen von Anna und merkte, dass sie sie sehr liebevoll anschauten. „Wa-s, waas machst du hier?“ stotterte Friedl. „Komm mit, mein Kind. Da du den Weg zu mir gefunden hast, werde ich dir nun meine Geschichte erzählen.“ Sie gingen in das Steinhaus von Anna. Friedl hatte noch immer ihren Blumenstrauß in den Händen. Das war schon etwas Besonderes. Ein Steinhaus mitten im Wald. Friedl kam es vor, als spräche Anna mit den vielen Blumen, die überall um das Haus herum wuchsen.

 

Die drei weisen Zwerge von Beierfeld

So kam es, dass sich wenige Tage darauf Folgendes ereignete. Heinrich, ein schon recht erfahrener Bergmann, aber noch jung an Jahren, nahm den Wasserkrug zur Hand, mit dem er jeden Morgen das Wasser in seine Waschschüssel goss um sich zu waschen. Als das Wasser aus dem Krug in die Schüssel plätscherte, vernahm Heinrich Worte: „Glück und Glas, wie leicht bricht das.“ Er stellte den Krug wieder zur Seite und nahm ihn wieder zu Hand und schüttete erneut schüttete erneut Wasser aus. Wieder erklangen dieselben Worte, während das Wasser in die Schüssel plätscherte: „Glück und Glas, wie leicht bricht das.“ So richtig konnte er diese Worte nicht vertehen. Er war auch noch zu müde.

 

Lorenz aus Seiffen und das tanzende Holzmännlein

Der Holzklotz hüpfte vom Tisch direkt zu Lorenz, drehte sich einige Male um die eigene Achse und sprach zu ihm: „Ist dir etwas geschehen? Hast du dich verletzt?“ „Nein, mir geht es gut“, sagte Lorenz. „Sag mir lieber, wer du bist und was du hier tust!“ Der klotz, der weiter auf dem Fußboden hüfte, sprach: „Ich bin Movendu. Ich muss mich bewegen, ich möchte mich drehen, ich möchte tanzen, ich möchte ein richtiges Männlein sein, das dir ähnlich sieht!“ Movendu hörte auf zu hüpfen. „Bitte, Lorenz, bitte! Nimm dein Werkzeug und mach aus mir ein richtiges Männlein!“

 

 

Bestellmöglichkeit für Händler:

Curth Verlag, Chemnitzer Str. 19, 09380 Thalheim

E-Mail: erzgebirge-aktuell.info

Tel: 0171-7814010

Illustrationen: Marion Krebs

ISBN: 978-3-98210887-0-4

 

 

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