Erzgebirge aktuell

Stollberg/Erzgebirge

Im Schloss Hoheneck sind aktuell folgende Ausstellungen zu besichtigen:

Phänomenia, ehem. Frauenhaftanstalt

Demnächst wird das Kinder- und Jugendtheater „Buratino“ einziehen und eine weitere Ausstellung.

18582367_835084126639487_84343537820129553_n

Lebens- und Liebenswertes:

Kulturzentrum „Alter Schlachthof“, „Park der Sinne,

 

19466551_1494758033895741_6211757902194919004_o19390501_1494756847229193_7038525600232950134_o

Querenbachtalsperre

18527056_1453527501352128_4722958961519829410_o18557240_835084043306162_2519356545814802182_n

 

 

Freizeitzentrum und Indorspielplatz „das dürer“,  „Bürgergarten“.

 

20160604_175418

Spielplatz und Bootsvermietung am Walkteich

 

18556470_1453525068019038_2104457295085787230_o18518118_1453527728018772_8264816284651812242_o

Zur Geschichte:

Die Ursprünge der Stadt Stollberg liegen in der Zeit der Erstbesiedlung des Erzgebirges.

Die Stal(e)burc (erstmalige urkundliche Erwähnung 1244 wohl Fälschung, sicher 1267 Stal-burch) wurde Sitz und Zentrum des neu besiedelten Gebietes.

18620479_835084083306158_5192769513185699542_n

Die Stadt selbst wird als civitas erstmals 1343/46 urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert wandelte sich ihr Name.

1412 erscheint die Bezeichnung Stolburg, erstmals 1459 ist die der heutigen Schreibweise ähnliche Form Stolbergk bezeugt.

12651110_591734350974467_8775906869696159841_n

In der Nähe der einstigen Furt durch den Fluss Gablenz kreuzten sich zwei wichtige Handelsstraßen. Der Böhmische Steig führte von Altenburg nach Prag. Die Chemnitzer Straße verlief zwischen der gleichnamigen Stadt und Dresden. So kamen häufig Handels- und Fuhrleute in die Stadt, die man wegen ihrer zweirädrigen Karren, mit denen sie vor allem Salz und Erze transportierten, als „Kärrner“ bezeichnete. An sie erinnert bis heute die Sage vom „Kärrner von Stollberg“.

 

12654558_591734414307794_4717643521930624268_n934169_591734407641128_131684818959775291_n

Die Stalburg steht im Stollberger Stadtteil Hoheneck. Das Frauengefängnis Hoheneck bzw. Frauenzuchthaus Hoheneck, zu DDR-Zeiten: Strafvollzugseinrichtung (StVE) Stollberg (Hoheneck) genannt, war ein Gefängnis in Stollberg/Erzgeb. in Sachsen. Das Gebäude steht auf den Grundmauern eines Jagdschlosses aus dem 16. Jahrhundert, das wiederum auf den Ruinen einer mittelalterlichen Grenzfeste errichtet wurde, der „Staleburg“.

18491691_1453523504685861_8485633973109994023_o

 

Im 17. Jahrhundert wurde das Schloss als Untersuchungsgefängnis genutzt*, zu dessen Zweck ein neuer Bergfried (der heutige Uhrenturm) im Hohen Eck errichtet wurde, wovon sich der neue Name des Schlosses und der späteren Siedlung ableitete.

1923 wurde Hoheneck als neuer Stadtteil von Stollberg eingemeindet.

12654449_591734390974463_9126720056578706024_n

Jetzt ist für das Schloss Hoheneck wieder oft die Bezeichnung Stalburg zu lesen.

Eine dunkle Zeit erlebte das Schloss Hoheneck zu DDR-Zeiten. Hier diente es als Frauengefängnis. Unter miserablen Bedingungen waren die Häftlinge untergebracht.

Winter in Stollberg:

ok1 ok7P1000032

 

 

(Quelle Wikipedia)

Fotos: Sven Dietrich, Claudia Curth

 

 

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*