Erzgebirge aktuell

Burkhardtsdorf (Zwönitztal)

1331 als Burckersdorff erstmals urkundlich erwähnt

1381 erste urkundliche Erwähnung von Eibenberg

 

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1455 erste urkundliche Erwähnung von Kemtau

1206 wird Meinersdorf vom Meißner Burggrafen Meinhard gegründet.

 

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Benannt wurde Burkhardtsdorf nach dem Begründer des Dorfes Abt Burchard aus dem damaligen Bergklosters St. Marien aus Chemnitz.

1346 erhielt das Dorf eine Kirche. Im Jahr 1673 erhielt der Ort das Marktrecht, von diesem Zeitpunkt an war jeweils im Mai an Nachmittagen Markt. Neben der Landwirtschaft konnte sich ab 1600 in der Gegend auch die Leinweberei entwickeln. Es entstanden auch kleinere Strumpfbetriebe. Im Jahr 1875 kam der Anschluss an das Eisenbahnnetz an der Strecke Chemnitz–Aue. Die Strumpf- und Strickindustrie waren die Haupterwerbszweige bis zur politischen Wende.

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Bei einem Bombenangriff am 14. Februar 1945 wurde u.a. die Kirche des Ortes zerstört. Mehrere weitere Häuser gingen in Flammen auf, 2 Menschen verloren ihr Leben. In der Kirchruine finden gelegentlich Gottesdienste statt; 2010 wurde hierzu ein Altar errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die bisherige Friedhofshalle zu einer Notkirche ausgebaut und 1948 zu diesem Zweck geweiht. Ein hölzerner Glockenturm neben dieser kleinen Kirche für ein Eisenhartgussgeläut wurde 1956/57 errichtet.

 

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Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Schaumchemiewerk und ein Buchungsmaschinenwerk in Burkhardtsdorf.

Im Zuge der Sächsischen Verwaltungsreform 1994 schlossen sich die Gemeinden Burkhardtsdorf, Kemtau – mit dem Ortsteil Eibenberg – und Meinersdorf zu einer Verwaltungsgemeinschaft zusammen. Am 1. Januar 1999 entstand daraus die jetzige Gemeinde Burkhardtsdorf.

 

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  • Marienkirche von 1812
  • Lanz-Bulldog-Museum mit restaurierter Richard Hartmann-Stationärdampfmaschine (1)
  • Buchdruckereimuseum
  • Eibenberger Dorfkirche (2)
  • Kursächsische Postmeilensäule von 1723
  • Historisches Fachwerkhaus mit Sonnenuhr
  • Mittelalterlicher Jagdrastplatz Tischl im Abtwald
  • Kemtauer Felsen (592 m ü. NN)
  • Landschaftsschutzgebiet und Flächennaturdenkmal  Eckardtteiche und Alte Zwönitz (7)
  • Feuchtbiotop Wurzelbach
  • Luthereiche, etwa 250 Jahre alt

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Quelle: Wikipedia

 

Fotos: Marcel Roth, Sven Dietrich

  1. Wassertretbecken in Burkhardtsdorf im Landschaftsschutzgebiet am „Eckardtteich“

  2. Kleiner Drachen Naturhof

 

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